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Willkommen beim Nord-Süd-Forum Nürnberg e. V.

Das Nord-Süd-Forum ist ein Zusammenschluss von Initiativen, Organisationen und Personen, die in Nürnberg in der Solidaritätsbewegung, der entwicklungspolitischen Bildung und in Partnerschaftsprojekten tätig sind. Der Zusammenschluss soll den Austausch, den Informationsfluss zwischen den Gruppen und Einrichtungen erleichtern und damit zeitaufwändige Arbeit vermindern helfen. Er soll die Kräfte der einzelnen Gruppen bei Bedarf bündeln und so deren Arbeit stärken.

Das Nord-Süd-Forum denkt über eine andere, eine solidarische Welt nach. Eine Welt, die die Prinzipien der Menschlichkeit und des Miteinander-Handelns als ganz selbstverständliche Handlungsanweisung betrachtet. Auf dem Weg zu dieser sozialen Gesellschaft bemühen wir uns um die Verwirklichung vieler kleiner Einzelschritte:

Die komplette Satzung   pdf.gifUnser Flyer mit allen Informationen

Aktuelle Veranstaltungen oder aktuelle Informationen bitte per Mail erfragen

Als Mitglied der Aktion Aufschrei unterstützen wir diesen Appell:

Keine Waffenlieferungen in die Ukraine! „Normandieformat“ stärken, statt Öl ins Feuer zu gießen.

Kampagne „Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!“ fordert ein Rüstungsexportkontrollgesetz, das Waffenlieferungen in Krisen- und Kriegsgebiete verbietet.

„Dieser Konflikt wird nicht militärisch zu lösen sein“, sagte die damalige Kanzlerin Angela Merkel 2016 zum Ukraine-Konflikt und lehnte Waffenlieferungen in das Land ab. Dass bis heute seitens Deutschland kaum Rüstungsgüter an das ukrainische Militär geliefert werden, hat seinen Grund eben genau darin. Die Spannungen in der Ukraine und der Region stehen dem entgegen, wie auch, laut Rüstungsexportberichten der Bundesregierungen, ab 2014 das „Risiko der Abzweigung von Militärtechnologie oder Militärgütern im Käuferland oder der Wiederausfuhr von Militärgütern unter unerwünschten Bedingungen“.

„Von 2018 bis 2021 förderte die Bundesregierung sogar ein Projekt der OSZE in der Ukra­ine, dass das Ziel hatte‚ ‚möglichen Proliferationsrisiken als Folge des bewaffneten Konflikts in der Ostukra­ine rechtzeitig wirkungsvoll zu begegnen‘. Auch vor diesem Hintergrund sind die Forderungen seitens einzelner Mitglieder von CDU/CSU und FDP nach Waffenlieferungen an die Ukraine absolut kontraproduktiv,“ so Christine Hoffmann, Sprecherin der Kampagne und pax christi-Generalsekretärin.

Jürgen Grässlin, Sprecher der Kampagne und Bundessprecher der DFG-VK ergänzt: „Man sollte eigentlich niemandem mehr erklären müssen, dass es Defensiv- oder Verteidigungswaffen nicht gibt, wie sie gefordert werden. Jede Waffe kann immer auch als Unterstützung für einen Angriff genutzt werden. Außerdem stellt sich die Frage: Wann haben mehr Waffen jemals zu Frieden geführt? Allein im Jahr 2021 sind trotz des offiziellen Waffenstillstands und Waffenlieferungen anderer Länder mindestens fünfzig Menschen in dem Konflikt getötet worden. Erfreulicherweise setzt das Grün-geführte Außenministerium auf Verhandlungen, wie jetzt wieder im „Normandieformat“. Wir unterstützen dieses Vorgehen ausdrücklich. Waffenlieferungen würden das „Normandieformat“ aushebeln und Öl ins Feuer gießen.“

„Vor diesem Hintergrund darf auch eine deutsche Reexportgenehmigung für Haubitzen, die Estland aus ehemaligen DDR-Beständen an die Ukraine liefern will, auf keinen Fall erteilt werden. Denn das zweite Minsker Dokument vom 12. Februar 2015 (Minsk II), das weiterhin Grundlage der gegenwärtigen Verhandlungen ist, steht dem entgegen. Darin ist u.a. eine Sicherheitszone von 50 km festgelegt, in der keine Artilleriesysteme über 100mm-Kaliber stationiert sein dürfen. Mit einer Reichweite von 15 km müssten diese Haubitzen jedoch in der Sicherheitszone stationiert werden. Da sie ein Kaliber von 122mm haben, würde die Ukraine damit eindeutig gegen die Minsker Vereinbarung verstoßen“, erläutert Susanne Weipert, die Koordinatorin der Kampagne und fügt hinzu: „In dem seitens der Bundesregierung geplanten Rüstungsexportkontrollgesetz muss eindeutig festgelegt werden, dass Waffenlieferungen in Kriegs- und Krisengebiete nicht genehmigt werden. Sollten sie dennoch stattfinden, muss per Verbandsklage eine richterliche Überprüfung der Gesetzmäßigkeit veranlasst werden können. Nur so kann das Regierungshandeln wirksam kontrolliert werden.“




Wir sind Mitglied im
Eine Welt Netzwerk Bayern e. V.
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und bei der Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel
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Wir unterstützen die Initiative Lieferkettengesetz
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Stand: 17. Mai 2020  |  Home  |  Mitglieder  |  Arbeitsschwerpunkte  |  Mitglieder  |  Freunde  |  Aktuelles  |  Geschichte  |  Kontakt  |  Impressum/Disclaimer